Hund und Katze mit im Bett? Nähe, die auch Menschen guttut

Hund und Katze mit im Bett? Nähe, die auch Menschen guttut

Hund und Katze mit im Bett? Nähe, die auch Menschen guttut Dr. Andrianaly - die Tierarzt Praxis in Stuttgart In vielen Haushalten gehört der Vierbeiner längst zur Familie –

Hund und Katze mit im Bett? Nähe, die auch Menschen guttut

Dr. Andrianaly – die Tierarzt Praxis in Stuttgart

In vielen Haushalten gehört der Vierbeiner längst zur Familie – und manchmal auch ins Schlafzimmer. Ob Hund oder Katze im Bett schlafen dürfen, ist für viele Tierhalter eine emotionale Frage. Dr. Andrianaly – die Tierarzt Praxis in Stuttgart beobachtet in der täglichen tierärztlichen Praxis, dass immer mehr Menschen bewusst entscheiden, ihren Hund oder ihre Katze nachts bei sich schlafen zu lassen. Tatsächlich sprechen sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch psychologische Faktoren dafür, dass diese Nähe auch dem Menschen guttun kann.

Haustiere im Bett – in Deutschland weit verbreitet

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter über 5.000 Menschen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und der Schweiz zeigt: Deutschland liegt beim gemeinsamen Schlafen mit Haustieren vorne. Rund 29 Prozent der Befragten lassen ihren Hund oder ihre Katze nachts ins Bett. In keinem der anderen Länder ist dieser Anteil höher.

Das überrascht kaum, wenn man die Zahlen betrachtet: In Deutschland leben etwa zehn Millionen Hunde und rund 17 Millionen Katzen. Für viele Tierhalter sind ihre Tiere echte Familienmitglieder – entsprechend selbstverständlich ist es für manche, auch die Matratze zu teilen.

Dennoch bleibt das Thema sensibel. Viele Tierhalter geben ungern zu, dass ihr Haustier im Bett schläft. Schließlich hören sie oft Ratschläge aus Hundeschulen oder aus Social Media, dass Tiere klare Grenzen brauchen und nicht auf Sofa oder Bett gehören.

Doch aus tierärztlicher Sicht ist die Situation differenzierter.

Nähe zwischen Mensch und Tier stärkt das Wohlbefinden

Aus Sicht von Dr. Andrianaly – die Tierarzt Praxis in Stuttgart kann gemeinsames Schlafen mit Hund oder Katze durchaus positive Effekte haben – vorausgesetzt, Mensch und Tier fühlen sich dabei wohl.

Wenn Menschen ihr Haustier streicheln oder dessen ruhiges Atmen hören, wird im Körper das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Dieses sogenannte Bindungshormon:

  • reduziert Stress
  • fördert Entspannung
  • stärkt soziale Verbundenheit
  • vermittelt ein Gefühl von Sicherheit

Diese Wirkung ist kein Zufall. Evolutionsbiologisch galt gemeinsames Schlafen schon früh als Schutzmechanismus. Nähe zu vertrauten Lebewesen – ob Mensch oder Tier – vermittelt Geborgenheit und Sicherheit.

Viele Menschen berichten deshalb, dass sie ruhiger einschlafen, wenn ihr Hund oder ihre Katze in ihrer Nähe schläft.

Studien zur Schlafqualität – ein gemischtes Bild

Die Wissenschaft zeigt ein differenziertes Bild. Einige Studien zeigen interessante Ergebnisse:

  • Eine US-Studie von 2018 fand heraus, dass Frauen sich mit einem Hund im Bett oft sicherer fühlen als mit einem menschlichen Partner.
  • Eine kanadische Studie von 2021 zeigte, dass Kinder und Jugendliche mit einem Haustier im Bett häufig besonders gut schlafen.
  • Andere Untersuchungen weisen darauf hin, dass die messbare Schlafqualität teilweise schlechter sein kann, weil Tiere sich bewegen, schnarchen oder nachts aufstehen.

Interessant ist dabei der Unterschied zwischen objektiver und subjektiver Wahrnehmung:

Viele Menschen schlafen laut Messdaten zwar unruhiger, empfinden ihre Nachtruhe aber dennoch als angenehmer, weil ihnen die Nähe ihres Haustiers emotional guttut.

Gerade in Deutschland ist das Thema Schlaf ohnehin aktuell. Laut medizinischen Berichten ist die Zahl der psychisch bedingten Schlafstörungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Entspannung und Geborgenheit können hier wichtige Faktoren sein.

Wann Haustiere besser nicht im Bett schlafen sollten

Auch wenn das gemeinsame Schlafen viele Vorteile haben kann, rät Dr. Andrianaly – die Tierarzt Praxis in Stuttgart, einige Punkte zu beachten:

  • Gesundheitszustand des Tieres: Parasitenfreiheit und regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind wichtig.
  • Schlafverhalten: Sehr unruhige Tiere können die Nachtruhe stören.
  • Allergien: Bei Tierhaarallergien sollte das Schlafzimmer eine tierfreie Zone bleiben.
  • Kleintiere: Meerschweinchen, Hamster oder andere kleine Haustiere gehören nicht ins Bett, da Verletzungsgefahr besteht.

Bei Hunden und Katzen ist das gemeinsame Schlafen in der Regel weder schädlich noch zwingend notwendig – entscheidend ist, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen.

Fazit: Nähe ist erlaubt – wenn sie für alle passt

Die Frage „Hund oder Katze im Bett – ja oder nein?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Für manche Menschen bedeutet die Nähe ihres Haustiers Geborgenheit und besseren Schlaf, für andere stört sie die Nachtruhe.

Aus tierärztlicher Sicht gilt:

Wenn das Tier gesund ist, keine Verhaltensprobleme zeigt und Mensch wie Tier gut schlafen, spricht nichts dagegen, das Bett zu teilen.

Wenn Sie unsicher sind, ob das gemeinsame Schlafen für Ihr Haustier sinnvoll ist, berät Sie Dr. Andrianaly – die Tierarzt Praxis in Stuttgart gerne persönlich. In unserer Tierarztpraxis in Stuttgart unterstützen wir Sie dabei, das Zusammenleben mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze gesund, harmonisch und tiergerecht zu gestalten.

Dr. Andrianaly – die Tierarzt Praxis in Stuttgart – Ihre Ansprechpartner für moderne Tiermedizin und das Wohl Ihres Haustieres. 🐾

 
Weiterführende Links:
 
 
oder lesen Sie hier weiter: