Hundekleidung im Winter
Hundekleidung im Winter: Fellkleid oder Wollmantel?
Tipps vom Tierarzt Stuttgart
Während in den Kleiderschränken vieler Menschen Jacken für jede Wetterlage hängen, bleibt Hunden meist nur eines: ihr natürliches Fell. Doch reicht das Fellkleid im Winter wirklich immer aus? Als Tierarzt in Stuttgart erleben wir jedes Jahr aufs Neue, dass viele Hundehalter uns diese Frage stellen – besonders bei Eis, Schnee und nasskaltem Wetter.
Die Fellbeschaffenheit unserer Hunde ist sehr unterschiedlich. Während einige Vierbeiner bestens an niedrige Temperaturen angepasst sind, frieren andere deutlich schneller. Doch braucht Ihr Hund im Winter Kleidung oder nicht? Das Tierarzt Stuttgart-Team von Dr. Andrianaly klärt auf.
Ab wie viel Grad frieren Hunde?
Das Kälteempfinden von Hunden ist – ähnlich wie beim Menschen – individuell. Während manche Hunde auch bei niedrigen Temperaturen aktiv bleiben, beginnen andere bereits früh zu frieren.
Aus tierärztlicher Sicht spielen folgende Faktoren eine entscheidende Rolle:
- Größe des Hundes
- Alter (Welpen und Senioren frieren schneller)
- Gesundheitszustand
- Felllänge und Unterwolle
Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Hund und je weniger Unterwolle vorhanden ist, desto eher friert er. Auch kranke oder ältere Hunde sind deutlich empfindlicher gegenüber Kälte und Nässe.
👉 Richtwert:
Ab etwa 5 Grad Celsius können vor allem kleine Hunde beginnen zu frieren. Wichtig zu wissen: Nicht nur die Temperatur, sondern auch Nässe, Wind und hohe Luftfeuchtigkeit erhöhen das Risiko für Unterkühlung.
Gassi gehen bei Minusgraden – was rät der Tierarzt in Stuttgart?
Auch bei kalten Temperaturen braucht Ihr Hund Bewegung und muss regelmäßig nach draußen. Allerdings sollten Spaziergänge im Winter angepasst werden:
- Lieber mehrere kurze Gassirunden statt eines langen Spaziergangs
- Aufenthalte im Schnee und bei starkem Wind verkürzen
- Zittern ist ein Warnsignal – dann sofort ins Warme gehen
Als Tierarzt in Stuttgart sehen wir im Winter vermehrt Fälle von Unterkühlungen und Blasenentzündungen bei Hunden. Vorbeugung ist hier besonders wichtig.
Hundekleidung im Winter – sinnvoll oder überflüssig?
Für gesunde Hunde mit dichter Unterwolle reicht das natürliche Fell meist völlig aus. Hundekleidung gehört daher nicht zur Standardausstattung und sollte nur gezielt eingesetzt werden.
Hundemäntel, Shirts oder Schuhe können sinnvoll sein bei:
- sehr kleinen Hunderassen
- kurzhaarigen Hunden ohne Unterwolle
- alten oder kranken Hunden
- Hunden nach Operationen oder Verletzungen (nach tierärztlicher Empfehlung)
❗ Wichtig:
Ein gesunder Hund kann durch ungeeignete Kleidung in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Zudem kann der natürliche Wärmehaushalt gestört werden. Deshalb empfehlen wir als Tierarzt Stuttgart, Hundekleidung nur gezielt und sinnvoll einzusetzen.
Worauf sollten Sie bei Hundekleidung achten?
- Gute Passform – nichts darf scheuern oder einschnüren
- Keine Einschränkung der Bewegung
- Wasserabweisendes Material
- Idealerweise Bauchschutz gegen Nässe und Kälte
- Geduldiges Gewöhnen an das Tragen der Kleidung
Alles für einen entspannten Winter mit Ihrem Hund
Mit der richtigen Vorbereitung kommt Ihr Hund gut durch die kalte Jahreszeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner:
- nicht friert oder zittert
- keinen Schnee frisst
- nach dem Spaziergang gut abgetrocknet wird
Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Pfoten, da Streusalz, Eis und Kälte diese stark beanspruchen. Eine gute Pfotenpflege ist im Winter unverzichtbar.
Fazit vom Tierarzt in Stuttgart
Nicht jeder Hund braucht im Winter Kleidung – aber manche schon. Entscheidend sind Größe, Fell, Alter und Gesundheitszustand. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hund einen Mantel benötigt, lassen Sie sich individuell beraten.
👉 Das Tierarzt Stuttgart-Team von Dr. Andrianaly unterstützt Sie gerne dabei, die beste Entscheidung für die Gesundheit Ihres Hundes zu treffen – damit Sie gemeinsam entspannt durch den Winter kommen.
weiterführende Links:
https://www.wirliebenhunter.de/hunde/hundebekleidung/
oder lesen Sie hier weiter: