
In unserer Tierarztpraxis in Stuttgart steht die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Tieres an erster Stelle.
Wir bieten moderne Tiermedizin, individuelle Beratung und eine einfühlsame Behandlung – für Hunde, Katzen und Kleintiere.
Als erfahrene Tierarztpraxis Stuttgart begleiten wir Sie und Ihr Tier in allen Lebensphasen – von der Vorsorge bis zur Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen.
Moderne Tiermedizin mit Herz
Ein Tierarztbesuch ist für viele Tiere mit Stress verbunden. Deshalb legen wir großen Wert auf:
• ruhige Atmosphäre
• schonende Untersuchungsmethoden
• verständliche Beratung für TierhalterUnser Ziel als Tierarzt in Stuttgart ist es, nicht nur Krankheiten zu behandeln, sondern Vertrauen aufzubauen – bei Mensch und Tier.
Vorsorge, die Leben schützt
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen. In unserer Tierarztpraxis Stuttgart erstellen wir individuelle Vorsorgepläne, abgestimmt auf Alter, Rasse und Lebensumstände Ihres Tieres.
Tierarzt Stuttgart – persönliche Beratung & kurze Wartezeiten
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und erklären Diagnosen sowie Behandlungsoptionen verständlich und transparent. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Tierhalter ist für uns die Basis erfolgreicher Tiermedizin.

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Ob Routineuntersuchung, Impfung oder akuter Notfall – wir sind für Sie da.
📍 Tierarzt Stuttgart – kompetent, einfühlsam, zuverlässig.
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FAQ
Hier versuchen wir vorab Fragen zu beantworten, die Ihnen weiterhelfen können.
Das bekannte Virus der RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease, Hämorrhagische Krankheit der Kaninchen, „Chinaseuche“) hat in den letzten Jahren mutiert, und es hat sich eine neue Variante, die sogenannte RHD2, von Frankreich bis zu uns ausgebreitet, gegen die der alte RHD-Impfstoff nicht schützte. Die RHD ist eine sich rasant in Kaninchenbeständen ausbreitende Seuche, die sehr schnell sehr viele Tiere ohne Vorwarnung dahinraffen kann. Betroffene Tiere zeigen Blutungen der inneren Organe und sterben oft sehr plötzlich an einer völlig akuten Krankheit.
Die Viren können direkt von anderen Hauskaninchen, Wildkaninchen oder Feldhasen auf Ihr Kaninchen übertragen werden, aber auch indirekt über Fliegen. Es ist daher sehr wichtig, das Kaninchen durch eine Impfung gegen beide RHD-Varianten zu schützen.
Die neuen Impfstoffe, die auch gegen RHD2 schützen, sind deutlich teurer als die alten, aber die neue Variante hat die alten Stämme schon zum Teil verdrängt.
Eine zweite tödliche, wenn auch nicht ganz so hoch akute Krankheit der Kaninchen ist die Myxomatose („Kaninchenpest“). Sie kann sich durch Schwellungen an Augenlidern, im Gesicht und im Genitalbereich äußern, und verläuft meist nicht so rasant wie die RHD, ist aber nicht heilbar. Auch hier übertragen vor allem Fliegen die Infektion von Tier zu Tier, z.B. auch von Wildkaninchen auf Hauskaninchen.
Der Schutz gegen alle drei Erreger wird je nach Lebensumständen durch eine oder zwei Impfungen erzielt und zumeist jährlich aufgefrischt.
Bei Fragen melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne.
Ihre Tierarztpraxis am Wormser Platz
Die Impfempfehlung für die Katze richtet sich stark nach den Lebensumständen. Diese sind so verschieden wie sonst bei kaum einem anderen Haustier.
Lebt die Katze z.B. nur im Haus, ob mit oder ohne Balkon, aber ohne Kontakt zu Artgenossen oder Wildtieren, so ist es trotzdem sinnvoll, sie gegen die beiden wichtigsten Katzenschnupfenviren zu schützen. Diese sind das sehr verbreitete feline Herpesvirus, auch felines Rhinotracheitisvirus (FVR) genannt, welches vor allem Augen-, Nasen- und Luftröhrenentzündungen auslöst, und das feline Calicivirus (FCV), das bei Infektion schmerzhafte Schleimhautverletzungen auf Zunge und Maulschleimhäuten hinterlässt. Die Erreger können je nach Umgebung über Monate hinweg in der Umwelt ansteckungsfähig bleiben, daher kann man sie auch gerade mit Schuhen oder mit der Kleidung in die Wohnung tragen.
Auch gegen das feline Panleukopenievirus, ein Parvovirus, welches zu der widerstandsfähigsten Virengruppe überhaupt gehört, sollte eine Katze immer geschützt sein. Diese Viren sind sehr schwer abzutöten, und können bei ungeschützten Katzen heftige und oft tödliche Durchfälle, sowie bei jungen Kätzchen und Katzenföten Kleinhirnentwicklungsstörungen, also lebenslange Behinderungen auslösen. Die Impfung gegen RCP (R = Rhinotracheitisvirus und C Calicivirus, P = Panleukopenievirus) mit dem Impfstoff "CVR" gegen alle drei Erreger wird im Alter von 8 Wochen begonnen, dann mit 12 und 16 Wochen, sowie mit 15 Monaten wiederholt. Dann ist der Grundschutz abgeschlossen. Die weitere Impfauffrischung erfolgt jährlich, weil insbesondere der Schutz gegen das Herpesvirus nicht länger vorhält.
Eine Katze, die Kontakt zu Artgenossen hat, die außerhalb des eigenen Haushaltes leben (Freigängerkatzen oder Katzen mit Aufenthalten in einer Katzenpension) sollte man zunächst auf die Trägerschaft von Leukoseviren testen (Speichel- oder Bluttest) und sie bei negativem Testergebnis zusätzlich gegen Leukose impfen. Ist eine Katze bereits Träger des Leukosevirus, kann die Impfung keinen Schutz mehr bewirken und wird nicht empfohlen. Für den Grundschutz sind zwei Impfungen im Abstand von 3-4 Wochen erforderlich und daraufhin die Wiederholung nach einem Jahr. Wenn ein Tier an Leukose erkrankt, so liegt zwischen der Infektion mit dem Virus und dem Entstehen von Symptomen (Immunschwächung, Blutarmut, Tumorbildung) ein sehr variabler Zeitraum, im Durchschnitt 2 ½ Jahre. Nur ganz wenige Katzen können das Virus nach der ersten Vermehrung im Körper wieder komplett aus dem Körper entfernen, die meisten bleiben lebenslange Träger und sterben oft Jahre später an den Symptomen. Eine infizierte Katze entwickelt viel häufiger bakterielle Infekte oder Infekte mit anderen Viren z.B. mit dem FIV (Katzenaidsvirus).
Eine weitere Möglichkeit der Ansteckung durch andere Katzen besteht durch das feline (katzenspezifische) Corona- oder FIP-Virus. Diese Viren haben mit der Corona-Pandemie beim Menschen nichts zu tun und sind für Menschen nicht ansteckend, nur für Katzen. Die Infektion und Erkrankung tritt vor allem in größeren Katzenbeständen auf. Das Virus kann auch länger im Körper der Katze bleiben und weiterhin ausgeschieden werden, obwohl die Katze keine Symptome wie Durchfälle oder Atemwegsentzündungen mehr zeigt. Diese felinen Coronaviren haben eine sehr unangenehme Eigenschaft: Sie können ihre Erbsubstanz verändern und zu den sogenannten "FIP-Viren" mutieren. Aus eher harmlosen Durchfall- und Atemwegserregern werden so tödliche Auslöser der bis heute noch schlecht heilbaren FIP. Die FIP, die feline infektiöse Peritonitis, ist eine Krankheit mit zwei Verlaufsformen: der feuchten Form, mit klassischer Bildung von Körperhöhlenergüssen (vor allem Bauchwassersucht und Brusthöhlenerguss) und der trockenen Form, die Entzündungsherde an verschiedenen Körperstellen, unter anderem in den Augen und im Gehirn, auslöst. Man kann zwar Katzen auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen Coronaviren testen, aber der Blutwert kann bei einer infizierten und virustragenden Katze auch wieder in den Normalbereich absinken. Es gibt keine 100%ige Schutzmöglichkeit durch das Impfen, jedoch kann man über die zusätzliche Impfung mit dem Nasentropfenimpfstoff das Möglichste tun, um den Körper durch die Bildung spezieller Schleimhaut-Antikörper (IgA) gegen Coronaviren zu wappnen.
Gegen Tollwut muss zusätzlich jede Katze geimpft sein, die in fremde Länder verreisen oder nach Deutschland einreisen soll. Dabei ist ein EU-Heimtierausweis und die Kennzeichnung der Katze mit einem Mikrochip Pflicht. Generell sollten Katzen, die ins Freie gehen, eine zusätzliche Schutzimpfung gegen Tollwut besitzen, denn immer noch gilt die alte Tollwutverordnung: Wenn ein Verdachtsfall für Wildtollwut auftritt, und eine Kontaktmöglichkeit bestand (und welcher Katzenbesitzer könnte dies ausschließen) kann ggf. das Amt anordne alle möglichen Kontakttiere getötet werden, nur die geimpften Tiere sind besser gestellt und werden in Quarantäne gesetzt.
Schützen Sie daher Ihre Katze und lassen Sie sie entsprechend ihrer Lebensumstände impfen - wir beraten Sie gern!
Ihre Tierarztpraxis am Wormser Platz
Kennen Sie die „Stuttgarter Hundeseuche", auf lateinisch "Leptospirose“? Unsere Stadt hat einer ernstzunehmenden Hundekrankheit ihren landläufigen Namen gegeben.
Der Erreger, Leptospira interrogans Serogruppe canicola Serovar canicola, ist ein kleines spiral- bis kleiderbügelförmiges Bakterium, das von Mäusen, dem Mäuseurin und über Gewässer auf den Hund übertragen werden kann. Leptospiren können ein akutes Krankheitsbild mit dramatischer Niereninsuffizienz und Leberentzündung auslösen, aber auch als chronische Form über längere Zeit relativ symptomlos und daher unbemerkt bleiben. Es gab auch schon erkrankte Hunde, die die akute Form nur durch eine sehr aufwändige und teure lange stationäre Dialyse an spezialisierten Universitätskliniken überlebt haben.
Wenn ein Hund betroffen ist, kann er die Erreger über seinen Urin ausscheiden. Auch für Menschen sind Leptospiren ansteckend und gefährlich. Schützen Sie Ihren Hund daher vor den vier wichtigsten Untertypen der Leptospiren!
Nach der Grundimmunisierung, die aus der Erstimpfung, einer Boosterung nach 4 Wochen und der Wiederholung nach einem Jahr besteht, muss die Impfung gegen Leptospirose weiterhin jährlich aufgefrischt werden, da die durch die Impfung provozierte Immunreaktion nicht ganz so stark und langandauernd ist wie bei den Impfkomponenten gegen Tollwut, Staupe, Hepatitis oder Parvovirose, bei denen der Schutz nach der Grundimmunisierung je nach Impfstoff mittlerweile für bis zu 3 Jahre anhält.
Gegen die Wildtollwut kann sich Deutschland durch die freie Bewegungsmöglichkeit der Wildtiere niemals ganz absichern, und es gilt immer noch die alte Tollwutverordnung: Tiere, die in Kontakt mit möglichen Tollwut-Trägern gekommen sind, müssen nur dann nicht getötet werden, sondern kommen in Quarantäne, wenn sie einen gültigen Tollwut-Impfschutz besitzen.
Immer wieder kommen gerade über Tiertransporte Jundhunde aus den osteuropäischen Ländern, die vor allem Staupe und Parvovirose mitbringen. Die Staupe ist derletzt auch wieder bei einheimischen Füchsen aufgetreten. Der Schutz vor diesen Erkrankungen sollte also weiterhin sichergestellt werden.
Auch gegen das Parainfluenzavirus sollte weiterhin jährlich geimpft werden. Dieses Virus ist einer der sogenannten Zwingerhustenerreger, wobei die ansteckende Hustenerkrankung nicht nur Hunde betrifft, die wirklich im Zwinger leben, sondern auch bei Haus- und Familienhunden auftritt, die Kontakt zu anderen Hunden haben, z.B. auf dem Hundeplatz oder beim Gassigehen. Das Virus wird beim Spielen und Beschnüffeln mit anderen Hunden durch Tröpfcheninfektion übertragen.
Als zusätzlichen Schutz bei besonders gefährdeten Hunden kann die Immunisierung gegen einen anderen Erreger von Atemwegsinfektionen aus dem Zwingerhustenkomplex überlegt werden. Dieser spezielle Nasentropfen-Impfstoff stärkt die Abwehr gegen das Bakterium Bordetella bronchiseptica.
Bei Hunden gibt es, im Gegensatz zum Menschen, die Möglichkeit, gegen Borreliose zu impfen. Es empfiehlt sich jedoch, gerade bei starkem Zeckenaufkommen wie in den letzten Jahren, den Hund gegen die wichtigsten drei Untertypen der von Zecken übertragenen Borreliose-Erreger zu schützen. Auch dieser Schutz muss nach der Erstimpfung und der Wiederholung vier Wochen später im Weiteren jährlich aufgefrischt werden. Es gibt keine Impfung gegen Zecken selbst. Diese sollten mit einem Antiparasitikum davor abgeschreckt werden, den Hund zu befallen.
Gegen FSME (Frühsommer-Hirnhautentzündung) kann man Hunde im Gegensatz zum Menschen nicht impfen. Die Erkrankung ist beim Hund zum Glück selten, aber der Zeckenschutz sollte nicht vernachlässigt werden, da die Krankheit, wenn sie beim Hund ausbricht, sehr schwerwiegend verläuft und meist tödlich endet.
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Fachtierarztpraxis für Kleintiere
Dr. Ute & Ny Hery Andrianaly

