Wichtige Vorsorge: Warum Sie Ihrem Hund die Zähne putzen sollten – und wie es stressfrei gelingt

Wichtige Vorsorge: Warum Sie Ihrem Hund die Zähne putzen sollten – und wie es stressfrei gelingt

Wichtige Vorsorge: Warum Sie Ihrem Hund die Zähne putzen sollten – und wie es stressfrei gelingt Tierarzt Stuttgart – Zahngesundheit beim Hund richtig unterstützen

Wichtige Vorsorge: Warum Sie Ihrem Hund die Zähne putzen sollten – und wie es stressfrei gelingt

Tierarzt Stuttgart – Zahngesundheit beim Hund richtig unterstützen

Zähneputzen beim Hund wirkt für viele Halter*innen zunächst übertrieben. Doch jede Tierarztpraxis – auch Ihr Tierarzt in Stuttgart – wird bestätigen: Gute Zahnhygiene ist entscheidend für die allgemeine Gesundheit Ihres Hundes. Unbehandelte Zahnprobleme verursachen Schmerzen, Entzündungen, schlechte Nahrungsaufnahme und können sogar zu Herz-, Nieren- oder Organproblemen führen.

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Routine lässt sich das einfach verhindern.

Reinigt sich das Hundegebiss nicht von selbst?

Viele Menschen glauben, das Gebiss reinige sich durch Kauen von allein. Das stimmt leider nicht.

Zwischen den Zähnen bleiben Futterreste hängen, die Bakterienwachstum und Plaque fördern. Selbst regelmäßiges Kauen eines Knochens oder Snacks kann diese Ablagerungen nicht vollständig entfernen.

Tierärzte – auch Ihr Tierarzt Stuttgart – sehen täglich Hunde, die wegen mangelnder Zahnpflege schmerzhafte Zahnfleischentzündungen oder Zahnstein entwickeln. Zähneputzen ist deshalb ein zentraler Baustein der Gesundheitsvorsorge.

Womit und wie oft sollte man Hunden die Zähne putzen?

1. Häufigkeit

Ideal ist tägliches Zähneputzen. Jede Entfernung von frischem Plaque verhindert späteren Zahnstein.

2. Hilfsmittel

  • Hundezahnbürste oder Fingerling (am effektivsten)
  • Hundezahnpasta mit Enzymen und Putzpartikeln, gern mit Geschmacksrichtungen wie Leber
  • Optional: Zahnpflegesprays oder Pulver – sie verzögern Plaquebildung, entfernen aber keine Beläge

Wichtig:

Zahnpasta ersetzt nicht die mechanische Reinigung. Auch die Innenseiten der Zähne gehören – soweit möglich – dazu.

3. Vorsicht bei Hausmitteln

Kokosöl wird oft empfohlen, hilft aber laut Tiermedizin nicht, da es:

  • keinen reinigenden Effekt hat,
  • die Riechfähigkeit des Hundes beeinträchtigen kann.

Gibt es Alternativen zur Hundezahnbürste?

Ja – aber sie ersetzen die Bürste nicht vollständig.

Sinnvolle Ergänzungen:

  • Fingerling mit Noppen
  • Zahnpflege-Sprays (verlangsamen Neubildung)
  • Zahnputzflocken

Nicht geeignet als Ersatz:

  • Knochen: zu hart, Risiko von Verstopfungen, keine Reinigung der Zwischenräume
  • Reines Kauen ohne Putzen: reicht nicht aus

Ihr Tierarzt Stuttgart kann passend zum Gebiss Ihres Hundes geeignete Produkte empfehlen.

Wie beeinflusst das Futter die Zahngesundheit?

Ernährung spielt eine Rolle – aber sie ersetzt das Putzen nicht.

Das kann Futter bewirken:

  • Hoher Getreideanteil → fördert Bakterienwachstum
  • Kausnacks und spezielles Zahnputz-Futter → erzeugen Abrieb, reduzieren Plaque
  • Spezielle Kauknochen → besser als echte Knochen, sicherer und effektiver

Merke:

Die effektivste Reinigung bleibt die Zahnbürste – genau wie beim Menschen.

Zähneputzen beim Hund: So gelingt das Training ohne Stress

Damit die Zahnpflege funktioniert, braucht Ihr Hund eine positive Verknüpfung mit der Routine. Am besten beginnt man im Welpenalter – doch auch erwachsene Hunde lassen sich leicht daran gewöhnen, wenn Sie es ruhig und strukturiert aufbauen.

Schritt-für-Schritt-Training

Schritt 1: Grundposition üben

  • Hund setzt oder legt sich auf Kommando („Sitz“, „Platz“, „Bleib“)
  • Optional: Seitenlage für leichteres Putzen
  • Position halten lassen, mit Lob auflösen

Schritt 2: Kopfberührung trainieren

  • Kopf streicheln, berühren, festhalten
  • Stillhalten belohnen

Schritt 3: Lefzen anheben

  • Lefzen sanft hochheben
  • Geduld belohnen, eigenes Kommando verwenden

Schritt 4: Zahnbürste positiv verknüpfen

  • Hund darf die Bürste beschnüffeln oder Zahnpasta ablecken
  • Bürste + Kommando „Zähneputzen“ = Belohnung

Schritt 5: Kurz putzen – langsam steigern

  • Erst nur kurz an Maul berühren
  • Später 1–2 Zähne, dann mehr
  • Anfangs ohne Zahnpasta, damit der Hund nicht nur schleckt

Wichtige Grundregel

Zähneputzen niemals durchführen, wenn Sie selbst gestresst sind. Ihr Hund spürt das – und lernt dann, dass Zahnpflege etwas Negatives ist.

Ein strukturierter, geduldiger Aufbau erspart Ihrem Hund späteren Stress – und möglicherweise eine Zahnbehandlung unter Narkose beim Tierarzt Stuttgart.

Wenn sich bereits Zahnstein gebildet hat

Zahnstein lässt sich nicht wegputzen. Er muss professionell entfernt werden – in der Regel unter Narkose.

Damit das Ergebnis danach lange hält, empfiehlt jeder Tierarzt Stuttgart:

  • tägliches Zähneputzen
  • jährliche Zahnkontrolle

Fazit: Zahnpflege ist Gesundheitsvorsorge – und schützt vor teuren Behandlungen

Regelmäßiges Putzen, gutes Training und die richtige Ernährung sind die beste Kombination, um Zahnproblemen vorzubeugen. Damit verhindern Sie:

  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Fressprobleme
  • Organerkrankungen
  • teure Zahnbehandlungen unter Narkose

Ihr Hund lebt gesünder – und Sie sparen langfristig Tierarztkosten.

Wenn Sie unsicher sind, welche Bürste, Technik oder Futterwahl für Ihren Vierbeiner ideal ist, lohnt sich der direkte Rat bei Ihrem Tierarzt Stuttgart.

Weiterführende Links:

https://www.fressnapf.de/magazin/hund/pflege-hygiene/zahnpflege/

oder lesen Sie hier weiter:

https://www.tierarztstuttgart.de/hund-hat-mundgeruch-was-tun-ursachen-behandlung-hausmittel-ihr-tierarzt-stuttgart-informiert-mundgeruch-beim-hund-ist-mehr-als-nur-unangenehm-er-kann-ein-hinweis-auf-ernstha/